Michelle Obama erinnert uns daran, dass nach dem Sieg von Joe Biden und Kamala Harris noch viel zu tun ist

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Michelle Obama ist „überglücklich“, Joe Biden und Kamala Harris als nächsten Präsidenten und Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten zu bezeichnen. Am 7. November reagierte die ehemalige First Lady mit einem Instagram-Tribut auf ihren Wahlsieg und teilte einige inspirierende, anregende Worte für die Zukunft.

Der historische Sieg von Joe und Kamala ist absolut ein Grund zum Feiern, aber wie Michelle es so treffend ausdrückte, ist dies „ein erster Schritt“ in die richtige Richtung. Sie erinnerte die Amerikaner daran, dass der Gewinn einer Wahl die Probleme des Landes nicht auf magische Weise lösen wird. Es liegt ein ständiger Kampf vor uns. „Wir müssen uns gegenseitig versprechen, dass unser Fokus bei dieser Wahl keine Anomalie ist, sondern die Regel“, erklärte sie. „So können wir uns jetzt nicht nur so fühlen, sondern auch in den kommenden Monaten und Jahren.“ Lesen Sie unten ihre vollständige Erklärung.

Barack Obama ist unglaublich stolz auf Joe Biden und Kamala Harris ‚Sieg: „Genieße diesen Moment“

Michelle Obamas Instagram-Hommage an Joe und Kamala:

Ich bin überglücklich, dass mein Freund Joe Biden und unsere erste Vizepräsidentin der schwarzen und indisch-amerikanischen Frau, Kamala Harris, im Weißen Haus Würde, Kompetenz und Herz wiederherstellen wollen. Unser Land braucht es dringend.

Vielen Dank an alle, die in den letzten vier Jahren jede Unze Ihrer Hoffnung und Entschlossenheit in diese Demokratie gesteckt haben, Wähler registriert, sie zur Wahl gebracht und die Leute auf dem Laufenden gehalten haben. Bei dieser Wahl wurden mehr Stimmen abgegeben als jemals zuvor. Es ist wegen dir.

Und nachdem wir gefeiert haben – und wir sollten uns alle einen Moment Zeit nehmen, um nach allem, was wir durchgemacht haben, auszuatmen -, denken wir daran, dass dies nur ein Anfang ist. Es ist ein erster Schritt. Bei einer Wahl abzustimmen ist kein Zauberstab, und einer gewinnt auch nicht. Denken wir daran, dass zig Millionen Menschen für den Status Quo gestimmt haben, auch wenn dies die Unterstützung von Lügen, Hass, Chaos und Spaltung bedeutete. Wir haben viel zu tun, um diese Leute in den kommenden Jahren zu erreichen und mit ihnen in Verbindung zu treten, was uns verbindet.

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Wir müssen aber auch erkennen, dass der Weg zum Fortschritt immer bergauf gehen wird. Wir müssen immer kratzen und auf diesen Berggipfel zukriechen. Und in zwei Jahren, in vier Jahren, wird es wieder keinen Spielraum für Fehler geben. Wir sehen jetzt die Realität, dass wir nicht einmal den kleinsten Teil unserer Demokratie für selbstverständlich halten können. Jede einzelne Stimme muss zählen – und jeder einzelne von uns muss abstimmen. Und als Land sollten wir es einfacher und nicht schwerer machen, eine Stimme abzugeben.

Es liegt also an uns, engagiert und informiert zu bleiben, weiter zu sprechen und weiterzumachen. Wir müssen bei den bevorstehenden Stichwahlen im Senat in Georgien in noch größerer Zahl abstimmen – und bei allen künftigen Staats- und Kommunalwahlen. Wir müssen uns gegenseitig versprechen, dass unser Fokus bei dieser Wahl keine Anomalie sein wird, sondern die Regel. So können wir uns jetzt nicht nur so fühlen, sondern auch in den kommenden Monaten und Jahren. Nur so können wir eine Nation aufbauen, die unserer Kinder würdig ist.

Nochmals herzlichen Glückwunsch an Joe und Jill, Kamala und Doug – und an jeden von Ihnen, der sich gemeldet hat, als Ihr Land Sie brauchte.

Bildquelle: Getty / Pool