Neue Studie deutet darauf hin, dass Autismus bei der Geburt mit einem Hörtest entdeckt werden könnte

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Gegenwärtig hat eines von 40 Kindern in den USA Autismus. Viele Kinder mit Autismus-Spektrum werden normalerweise nicht vor dem Alter von 3 oder 4 Jahren diagnostiziert. Eine neue Studie des Lake Erie College für Osteopathische Medizin in Pennsylvania lässt jedoch vermuten, dass dies möglich ist viel früher zu erkennen, sogar bei der Geburt.

Mit einer nichtinvasiven Technik, der sogenannten stapedialen Reflexprüfung oder akustischen Reflexprüfung, glauben die Forscher, dass sie die Empfindlichkeit und Reaktionszeiten einer Person für einen breiten Frequenzbereich beurteilen kann. Und diese Fähigkeit könnte ein großer Indikator sein.

„Menschen mit Autismus leiden häufig unter Überempfindlichkeit, was bedeutet, dass selbst relativ leise Geräusche sich als überwältigendes Geräusch anfühlen können“, sagt Randy Kulesza, Professor für Anatomie am Lake Erie College of Osteopathic Medicine. Während aktuelle Neugeborene Hörtests erhalten, werden sie nur auf Bestehen oder Nichtbestehen getestet. Dieser Reflextest misst Druckänderungen.

Die Überzeugung, so Kulesza, ist, dass die Neuroplastizität des Gehirns durch die frühzeitige Erkennung eine bessere Möglichkeit bietet, auf die Behandlung zu reagieren. Derzeit sind nach Ansicht des Forschungsteams noch weitere Studien erforderlich, doch könnte diese frühzeitige Intervention erhebliche Auswirkungen haben. „Wenn Eltern und Ärzte von Anfang an wissen, dass sie von Anfang an daran arbeiten können, die Sensibilität des Kindes zu akklimatisieren und seine oder ihre Erfahrung mit der Welt weniger intensiv und beängstigend zu machen.“

Bildquelle: Unsplash / Tim Bish

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